Wörterbuch

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ABSORPTION

Verlustmechanismus, der durch die Umwandlung der Lichtenergie in die Wärmeenergie auf Verunreinigungen im Faserkern verursacht wird.

AKZEPTKEGEL

Kegel mit dem Scheitelwinkel, der dem Doppelwert des Akzeptwinkels gleich ist.

AKZEPTWINKEL

Der höchste Winkel im Vergleich zur Ferruleachse, im Bereich deren der fallende Lichtstrahl total innen zurückgestrahlt wird. Sieh auch totale Innenreflexion und Numerische Apertur.

APERTUR

Der größte parallele Durchmesser des Lichtbündels, das in die Lichtleiterfaser, in die Linse oder in ein anderes optisches System eingeführt werden kann oder das sie verlassen kann. Apertur und numerische Apertur sind miteinander nicht verbunden.

AUSBREITUNGSMODE

Lichtstrahlen können im Lichtleiterfaserkern unter verschiedenen Winkeln im Vergleich zur Faserkernachse ausgebreitet werden. Die Strahlen mit kleinerem Winkeln werden Mode niedrigeren Ranges und mit weiteren Winkeln höheren Ranges genannt. Beide Arten von Moden werden totaler Innenreflexion im Faserkern ausgesetzt.

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dB

Einheit, die in der logarithmischen Skala das Verhältnis von zwei Größen zeigt. In der Optik dient sie zum Darstellen des Verhältnisses von Brechwerten, die Dämpfung oder Verstärkung zeigen.

dBm

Einheit, die zum Darstellen eines Leistungspegels in Bezug auf 1 mW dient.

DISPERSION

Signalverzerrung, die durch verschiedene Längen der optischen Wege der Mode in der Faser verursacht werden kann. Sie führt zur Erweiterung der Impulse auf dem Weg der Faser und zur Bandbegrenzung.

DÄMPFUNG

Verlust des Brechwertes, der auf die Einheit der Faserlänge fällt und durch Absorption und Dispersion verursacht wird. In dB pro Kilometer (dB/km) und dB pro Meter (dB/m) ausgedrückt. Brechwertverlust zwischen zwei Punkten der Lichtleiterbahn.

DÄMPFUNGSGLIED

Optisches Element zur Dämpfung des um festen oder variablen Wert in dB ausgedrückten optischen Signals.

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EINFÜGUNGSVERLUSTE

Verluste, die aus dem Einschluss eines zusätzlichen Elementes in die Lichtleiterlinie erfolgen. Ihr Maß ist Verhältnis der Leistung ohne Element zur Leistung mit dem Element. Typisch gemessen in dB.

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FASERHÜLLE

Lichtleiterfaserhülle zum Schutz vor Beschädigungen.

FERRULE

Genau ausgeführte Büchse, die zum zentrierten Anbringen in der Öffnung der Lichtleiterfaser dient. Die Ferrule kann Teil eines Lichtleiternippels oder einer mechanischen Verbindung sein.

FLÜSSIGKEIT / IMMERSIONSGEL

Material, dessen Brechungsexponent einen dem Faserkernbrechungsexponenten nahen Wert aufweist. Es dient zur Minimalisierung von Fresnel- Reflexionen.

FRESNEL- Reflexion

Lichtreflexion von dem flachen Rand von zwei Medien mit verschiedenen Brechungsexponenten.

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GRADIENTFASER

Lichtleiterfaser, in der der Lichtbrechungsexponent im Kern sich je nach dem sich Entfernen von der Kernachse ändert. Er erreicht den Wert, der dem Mantelbrechungsexponenten an dem Mantelrand ähnlich ist. Gradientfaser sind Multimodefasern (Große numerische Apertur NA) von kleiner Dispersion.

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ISDN

Integrated Services Digital Network – Digitalnetz mit integrierten Dienstleistungen. Es realisiert bisherige Dienstleistungen, die in Analogsystemen geliefert wurden und neue Dienstleistungen, die auf Digitaltechnik basieren und zur Datenverarbeitung dienen. Es gibt zwei Zugangsmöglichkeiten: ISDN BRA (Basic Rate Access) 2B+D16 (2 Informationskanäle je 64 kb/s und ein Signalkanal 16 kb/s) und ISDN PRA (Primary Rate Access) 30B+D64 (30 Informationskanäle je 64 kb/s und ein Signalkanal 16 64 kb/s).

Zurück zum AlphabetK
KABELBIEGERADIUS

Bogenradius des von der Achse des gebogenen Lichtleiterkabels. Der Mindestbogenradius ist ein Wert, unter dem in den Kabelfasern übermäßige Spannungen in Lichtleiterfasern auftreten.

KERN

Zentrales Element der Lichtleiterfaser, das Licht übermittelt. Der Kern hat den größten Lichtbrechungsexponenten.

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LAN

Local Area Network – Lokalcomputernetz - Geschwindigkeit der Übertragung von 10 Mb/s bis10 Gb/s, auf Basis von Kupferstandards z.B.: Ethernet (10 Mb/s), Fast Ethernet, (100 Mb/s), Gigabit Ethernet (1 Gb/s) Lichtleiter z.B.: FDDI (100 Mb/s).

LICHTBRECHUNGEXPONENT

Verhältnis der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum zur Lichtgeschwindigkeit im anderen Medium.

LICHTBRECHUNGSEXPONENTENPROFIL

Charakter des Lichtbrechungsexponenten im Bereich vom Faserkern in der Funktion der Entfernung von der Faserkernachse. Heftiges Gefälle des Wertes des Brechungsexponenten am Rand von Kern und Mantel charakterisiert Fasern mit Hubverstellung des Lichtbrechungsexponenten. Sukzessive Minderung des Lichtbrechungsexponenten je nach der Entfernung von der Kernachse charakterisiert Gradientfasern.

LICHTLEITERFASER

Faser aus dielektrischem Material, besteht aus Kern und Mantel und garantiert totale innere Reflexion und Lichtausbreitung im Kernbereich.

Zurück zum AlphabetM
MAKROBIEGEN

Biegen der Faser, die den Brechwertverlust verursachen.

MANTEL

Eine den Lichtfaserkern umgebende Hülle, die einen niedrigeren als der Kern Lichtbrechungsexponenten aufweist. Sie garantiert eine totale Lichtreflexion im Kerninneren.

MATERIALDISPERSION

Dispersion, die durch die Abhängigkeit des Brechungsexponenten des Lichtleiterfaserkernmaterials von der Länge der übertragenen Welle verursacht wird.

MIKROBIEGEN

Mikroskopische Biegen der Faser, die Leistungsverluste infolge einer Dispersion verursachen.

MODE

Verteilung der elektromagnetischen Energie in der Lichtleiterfaser, die der Maxwell – Gleichung entspricht, Lichtbündelweg in der Lichtleiterfaser.

MODENFELDDURCHMESSER

Durchmesser der Lichtleiterfaseroberfläche, in der optische Energie übertragen wird.

MONOMODEFASER

Fasern mit dem Kern mit so kleinen Ausmaßen und so kleiner Apertur, dass Ausbreitung nur eines Moden möglich ist.

MULTIMODEFASER

Lichtleiterfaser, die mehr als einen Lichtausbreitungsmoden hat.

MULTIMODEFASERN

Fasern, die gleichzeitig Mode niedrigeren und höheren Ranges übertragen. Multimodefasern haben einen großen Wert der numerischen Apertur NA.

Zurück zum AlphabetN
NUMERISCHE APERTUR (NA)

Zahl, die Fähigkeit einer Lichtleiterfaser charakterisiert, auf ihre Stirn in einem Winkel fallende Strahlen zu übertragen. Sie wird als Sinus des Akzeptwinkels definiert, Höchstwinkel im Vergleich zum Faserkern, für den es noch zur Innenreflexion des fallenden Lichtstrahles kommt.

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OPTISCHES ZENTRIEREN

Quer- und Winkeleinstellung der geometrischen Faserachse im Vergleich zur geometrischen Achse des optischen Portes, damit die Dämpfung von optischen Verbindungen minimalisiert werden kann.

Zurück zum AlphabetP
PATCHCORD

Kurzer Abschnitt des Einfaserstationskabels an beiden Seiten mit Nippeln abgeschlossen, Es dient zum gemeinsamen Kabelverbinden, Anschließen aktiver Einrichtungen oder zu Messzwecken.

PIGTAIL

Kurzer Faserabschnitt zum Nippel, Sender, Empfänger oder zu einem anderem Gerät hinzugefügt.

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REFLEKTANTION

Verhältnis der Reflexionsleistung zur Leistung, die an den Rand von zwei Medien mit verschiedenen Bruchsexponenten fällt und in Dezibeln mit Minuszeichen ausgedrückt wird.

REFLEXIONSVERLUST

Verhältnis der Reflexionsleistung von der optischen Verbindung bis zur Fallleistung , in dB mit Pluszeichen ausgedrückt.

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TOTALINNENREFLEXION

Lichtreflexion am Rande von zwei Median von der Seite des Medium mit dem höheren Lichtbrechungsexponenten, in dem der Einfallswinkel den Randwinkel überschreitet. Der Faserkern wird mit einem Mantel mit dem niedrigeren Lichtbrechungsexponenten umgeben. Lichtstrahlen, die auf die Kernwand in einem größeren Winkel als der kritische Winkel, werden total in den Kernbereich zurückgestrahlt.

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WDM

Wavelength Division Multiplexing – Technik zur Übertragung von optischen Informationen in einer Faser auf verschiedenen Wellenlängen.

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